Mittwoch, 22. April 2009

Schon wieder ist der Kompass hin :( -> blöde Richtungsfehler bei 10mila
+ schöner Tagesausflug nach London


Dieses Jahr nahm ich das erste Mal an der 10mila Teil. Wolfi und ich waren ja dem schwedischen Verein Göteborg Majorna OK beigetreten, und so hatten wir auch schon unser Team. Da wir neu waren und bekannt gegeben hatten nicht besonders viel Nacht zu trainieren, stellten sie uns auf die letzte 10. Strecke bei Tag ins 2. und 3. Team.

Zur 10mila ging es diesmal erst am Samstag, ich fuhr mit dem Teambus hinunter, Wolfi kam per Mietauto von Kopenhagen. Jedenfalls beobachteten wir das Jugend- und das Damenrennen, hatten unsere letzte 10mila-Abschlussbesprechung und machten uns dann auf den Weg in die Schule. Da wir eben die letzte Strecke liefen, war es eigentlich sogar genug Schlaf.

Optimistischer Weise sollte ich trotzdem um 5 Uhr aufstehen; als Wolfi und ich im Zielgelände ankamen stellte sich jedoch heraus, dass ich wahrscheinlich noch 2 Stunden Zeit hatte. Es war eiskalt und ich hatte keine dicke Jacke, so blieb mir nur, alles Gewand dass ich mithatte anzuziehen :) Dann wärmte ich fürs Rennen auf und mir wurde warm, auch die Sonne begann sich zu heben...
Der 9. Läufer ließ noch etwas länger auf sich warten als erwartet, und so lief ich dann schlussendlich los und wurde von den mich sehenden Österreichern lautstark angefeuert :)
Begonnen hats dann nicht so gut, gleich 1,5min Fehler bei den ersten 2 Posten: Maßstabgewöhnung. Danach war es recht OK, und 1min auf den nächsten 18 Posten waren voll in Ordnung.
Nach ca 1/3 der Strecke zerbrach dann aber mein Kompass bei einem Sturz und die Nadel drehte sich wild im Kreis. Daraufhin rannte ich die Umlaufroute zum langen nächsten 21. Posten, doch am letzten Teil der Route machte ich dennoch einen unnützen Abstecher zum Weg und war oft stehengeblieben. Zwei Posten weiter verlor ich gleich 9min auf einmal, weil ich 120 Grad falsch vom Posten weglief, und lange nicht kapierte wo ich war, weil ich eben nicht wusste wie die Karte zu halten war. Am Rest der Strecke machte ich vl nur noch max 1min O-Fehler, aber die Unsicherheit durch den Kompass wirkt sich natürlich verlangsamend aus!
Abgesehen von den "Kompassfehlern", die also in Summe ca. 15min ergaben hab ich aber auf den 2 Stunden Laufzeit nur ca 3min Fehler insgesamt, womit ich sehr zufrieden bin.
Konditionell war mir die 17km Strecke doch etwas zu lang und nach ca 90min (max Zeit bei gewöhnlichen Langdistanzen für mich) oder sogar ein bisschen später bin ich leider etwas eingebrochen. Die hinteren Oberschenkelmuskeln waren dabei leider der - wie man so schön sagt - leistungslimitierende Faktor^^ => Trainieren
Hier die Karte (zum Vergrößern bitte darauf klicken):

Im Ziel feuerte mich mein schwedisches Team denoch an und ich sprintete sogar noch hinein. Die Schweden waren finde ich recht nett, denn als ich erwähnte, dass mein Kompass gebrochen war, fragten sie "Was it fun nevertheless?". Das finde ich eine coole Einstellung und sie divergiert durchaus von derjenigen mancherorts in Österreich.

LONDON


Am Rückflug ließen Erik und ich es uns nochmal gutgehen. Wir hatten schon im Vorhinein beschlossen einfach den Anschlussflug in London einen Tag später zu nehmen und so besichtigten wir diese faszinierende Stadt im Eiltempo :) Wir beide haben damit eh kein Problem, am Ende des Tages konnte ich aber praktisch keinen Schritt mehr machen :)
Neben all den "Pflicht"-Sehenswürdigkeiten schauten wir uns auch einfach ein bisschen so die Stadt an
und legten uns in den sehr gepflegt schönen Parks ein bisschen nieder.

Natürlich durfte auch Harrod's und die U-Bahnen nicht fehlen (Anm.:großes Einkaufshaus):

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